GRUNDSCHULE BREMKE
GRUNDSCHULE BREMKE

Unser Schulprogramm

Das Motto

Das Motto der Schule wurde unter großer Zustimmung aller beteiligten Eltern, Lehrerinnen und päd. Mitarbeiterinnen gefunden. Es trifft unserer Meinung nach auf den Punkt.

Die „Kleinheit“ unserer Schule wird nicht als Makel erlebt, sondern als Chance angesehen.

Trotz der Übersichtlichkeit tummelt sich ein buntes, vielfältiges Schulleben.

Kleinheit und Vielfalt machen unsere Stärke aus.

Entsprechend dazu wurde unser Logo entwickelt, das auch vom Förderverein genutzt wird.

 

Gemeinsame Grundsätze des Arbeitens und Zusammenlebens

  1. Gemeinsame Grundsätze des Arbeitens und Zusammenlebens

Die Grundschule Bremke

- ist ein verlässlicher Lern- und Lebensort

- ist ein Lernort für alle Kinder

- fördert und fordert mit Augenmaß

- gestaltet die Übergänge

- fördert die Bewegung

- gibt Raum für Kreativität

- fördert das Lernen von Methoden und das Lernen mit Methode

 

Grundschule Bremke – ein verlässlicher Lern- und Lebensort

 

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule verbringen, verstärkt durch den Ganztagsbetrieb, viele Stunden ihres Tages im Schulgebäude. Unser Ziel ist es, ihnen Räume anzubieten, die dem Lernen zuträglich sind und in denen sie sich wohl fühlen können. Es ist uns wichtig, dass die Kinder diese Räume und Einrichtungsgenstände wertschätzen und mitgestalten können.

 

An unserer Schule haben wir gute räumliche Grundvoraussetzungen. Jeder Klassenraum ist großzügig geschnitten, hell und mit einem wertigen Parkettfußboden ausgestattet. Teppiche bilden Inseln zum Arbeiten, Sitzecken bieten den Schülern Rückzugsmöglichkeiten.

Zwei Klassenräume sind mit Einzeltischen ausgestattet, die je nach Bedarf gestellt werden können. Bewegungsunterstützende Stühle sind in bisher drei Klassen vorhanden.

Unsere Klassenräume sind freundlich, aber um Ablenkungen möglichst gering zu halten übersichtlich gestaltet.      

In einem Gruppenraum können die Erstklässler bauen und spielen.

Den Ganztagskindern stehen eine Aufenthaltsecke und ein Gruppenraum zur Verfügung, in die sie sich für Ruhephasen zurückziehen können.

Auf der Schulwiese befindet sich ein Pavillon, der sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag genutzt werden kann.

 

Die Grundschule Bremke – eine Verlässliche Grundschule (VGS)

 

Die Betreuung der Kinder der Grundschule Bremke ist in der Schulzeit von 8 Uhr bis 13 Uhr sichergestellt. Es kommt nicht zu Unterrichtsausfällen, da der Schule ein Stundenkontingent für Vertretungsfälle zur Verfügung steht. Die Vertretungen werden nach einem Vertretungskonzept organisiert.

Die Schule nutzt die Möglichkeit, die Stundenzahl der ersten und zweiten Klasse auf 21 Stunden festzulegen. Die erste Klasse erhält eine Stunde mehr, die zweite Klasse eine Stunde weniger als üblich. So ist sichergestellt, dass die vorhandenen Unterrichts- und Betreuungskapazitäten optimal ausgeschöpft werden. Freitags endet auch für die 1. und 2. Klasse der Unterricht um 12.50 Uhr. Von Montag bis Donnerstag findet von 11.55 Uhr bis 12.50 Uhr eine Betreuung im Rahmen der VGS statt. Die Teilnahme daran ist für die Kinder freiwillig, aber nach Anmeldung verbindlich. In der Regel nehmen alle Kinder das Angebot wahr.

Betreuung und Vertretung werden von pädagogischen Mitarbeiterinnen geleistet, die einen Stundenrahmenvertrag über das Land Niedersachsen haben und gleichzeitig über einen Kooperationspartner mit festen Arbeitsverträgen im Ganztagsbereich beschäftigt sind.

Für die Kinder der 3. Und 4. Klasse fällt die letzte Stunde mit 55 Minuten etwas aus dem sonstigen 45-Minuten-Takt heraus, um die 26. Unterrichtsstunde der Stundentafel sicherzustellen. Morgens zwischen 8.00 und 8.10 Uhr ist ein offener Anfang für alle Kinder und die Lehrerinnen. In dieser Ankommenszeit können sich die Kinder untereinander austauschen und die Lehrerinnen in Ruhe ansprechen. Diese Zeit wird von den Kindern auch genutzt, um an den Computern zu arbeiten und sich auf den Unterricht vorzubereiten.

 

Die Grundschule Bremke – eine Offene Ganztagsschule

 

Der demographische Wandel und die Änderung des Freizeitverhaltens der Kinder dazu geführt, dass Kinder am Nachmittag nur noch eingeschränktere Kontaktmöglichkeiten mit Gleichaltrigen haben. Des Weiteren wachsen immer mehr Kinder als Einzelkinder auf. Kinder brauchen jedoch auch am Nachmittag Anregung und Austausch mit anderen.

Auch „auf dem Lande“ gibt es zunehmend Familien, in denen beide Elternteile berufstätig sind, allein erziehende Elternteile und Kinder aus bildungsfernen Familien, für die eine verlässliche und pädagogisch wertvolle Nachmittagsbetreuung wichtig ist. Der ländliche Raum muss für alle Familien attraktiv bleiben.

Durch die offene Ganztagsschule mit ihrem rhythmisierten Tagesablauf (Lernen, Spiel, Bewegung, Ruhe und freie Angebote wechseln sich ab) unter Einbeziehung externer Kooperationspartner ist die Grundschule Bremke ein Ort der persönlichen Entwicklung aller Beteiligten und ein Begegnungszentrum im Dorf.

Die Angebote der Nachmittagsbetreuung berücksichtigen die im Schulprogramm und in verschiedenen Konzepten dargestellten Leitlinien, die in der Schule einzusehen sind (z. B. Bewegung, Hausaufgaben, Gesundheiterziehung). Sie richten sich an der Gesamtpersönlichkeit der Kinder und am sozialen Miteinander aus.

 

Zielgruppe der Ganztagsbetreuung:

Die Betreuung und die besonderen Angebote richten sich an die Schüler und Schülerinnen der Grundschule, die in der Offenen Ganztagsschule angemeldet sind.

 

Angebotszeiten:

Die Offene Ganztagsschule stellt eine Betreuung der Kinder von 12.55 Uhr bis 15.25 Uhr an vier Tagen der Woche sicher. Die Kinder werden für einzelne Tage von Montag bis Donnerstag angemeldet. Eine regelmäßige Teilnahme wird erwartet.

Wird ein Termin in Ausnahmefällen nicht wahrgenommen, ist eine schriftliche Abmeldung an die Leitung des Ganztagsangebotes durch die Eltern notwendig.

Die Angebotszeit und damit die Aufsicht endet um 15.25 Uhr.

 

Was wird geboten?

Die Kinder erhalten nach dem Unterricht ein warmes Mittagessen und erledigen anschließend ihre Hausaufgaben. Die Teilnahme am Mittagessen ist erwünscht. Die Hausaufgaben werden betreut, für eine Vollständigkeit oder die Richtigkeit kann keine Gewähr übernommen werden.

Ab 14.25 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit an einem festen Angebot teilzunehmen. Für dieses melden sie sich gleichzeitig mit der allgemeinen Anmeldung an. Gibt es zu viele Anmeldungen für ein Angebot, das in der Teilnehmerzahl begrenzt ist, entscheidet die Schulleitung in Absprache mit der Leitung des festen Angebotes über die Teilnahme. Die anderen Kinder, die nicht an einem festen Angebot angemeldet sind, haben an allen Tagen die Möglichkeit das freie Angebot zu nutzen, das heißt frei zu spielen oder an wechselnden, kürzeren Angeboten teilzunehmen.

Die Angebotszeit endet in der Regel um 15.25 Uhr, eine zusätzliche Abholzeit bieten wir um 14.25 Uhr an. Die Kinder sollten nicht vorher abgeholt werden, damit sie und andere nicht in den Angeboten unterbrochen werden.

 

Vertragszeitraum:

Die Anmeldung gilt verbindlich für ein Schulhalbjahr. Nur in Ausnahmefällen ist eine Änderung möglich (längere Erkrankung des Kindes, Aufnahme der Berufstätigkeit eines Elternteiles, unvorhergesehene Änderung des Betreuungsbedarfes aus besonderen Gründen).

 

Finanzierung:

Die Offene Ganztagsschule und sämtliche Angebote sind für die angemeldeten Kinder kostenfrei.

Das Essen ist kostenpflichtig. Die Kosten belaufen sich derzeit auf 3,10 € pro Mahlzeit, die per Lastschriftverfahren eingezogen werden. Eine Bezuschussung des Essens durch den Bund und die Gemeinde wird auf Antrag bei Erfüllung der Voraussetzungen gewährt. Dann ist die Essensteilnahme kostenlos.

 

Die Grundschule Bremke – ein Lernort für alle Kinder

 

Um eine gemeinsame Beschulung aller Kinder unseres Einzugsgebietes zu ermöglichen und um die sonderpädagogische Kompetenz an unserer Schule zu erhöhen, haben wir uns 2008 für die Teilnahme am Regionalen Integrationskonzept entschieden. Inzwischen ist seit August 2013 verbindlich die Inklusion eingeführt.

 

Allen Kindern soll die Möglichkeit offen stehen, in ihrem sozialen Umfeld gefördert zu werden. Dazu ist es notwendig, dass vor Ort präventive Maßnahmen erfolgen und eine Förderung im notwendigen Umfang initiiert und durchgeführt wird.

Ziel der Grundschule Bremke ist es, möglichst alle Schülerinnen und Schüler des Einzugsgebietes gemeinsam zu unterrichten, zu fordern und zu fördern. Auch Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den Bereichen „Sprache“, „Lernen“ und „emotional-soziale Entwicklung“ sollen an unserer Schule gemäß ihren individuellen Voraussetzungen gefördert werden und die erforderliche Hilfe und Unterstützung erfahren. Bei Kindern mit einem Unterstützungsbedarf im Bereich der motorischen Entwicklung versuchen wir die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, soweit dies möglich ist. Derzeit ist Bremke noch keine Schwerpunktschule in diesem Bereich.

Für die Grundschule Bremke bedeutet die Einführung der Inklusion konkret, dass wöchentlich 2h pro Klasse vom Förderzentrum „Martin-Luther-King-Schule“ zur Verfügung stehen, um präventiv zu arbeiten und zu fördern, wo sich Lern- und Verhaltensschwierigkeiten abzuzeichnen beginnen. Des Weiteren stehen bei Bedarf Stunden des mobilen Dienstes zur Verfügung.

Zeichnet sich ein sonderpädagogischer Unterstützungsbedarf ab, der eine lernzielgleiche Beschulung des Kindes ausschließt, erfolgt vor Ort eine Überprüfung des Kindes und es ist eine anschließende zieldifferente Beschulung im vertrauten Umfeld möglich.

 

 

Die Grundschule Bremke - Fordern und Fördern mit Augenmaß

 

„Man ist in der Lage etwas zu tun, weil man glaubt, dazu in der Lage zu sein.“      Vergil

Diese Worte des römischen Dichters Vergil (70-19 v. Chr.) umreißen einen wichtigen Auftrag, den Schule leisten muss. Sie muss dem Kind den Glauben an sich selbst und seine Fähigkeiten erhalten oder ihm diesen Glauben wieder zurückgeben. Den Kindern werden Kompetenzen vermittelt, die das Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit stärken.

Wir wollen jedes Kind an unserer Schule individuell wahrnehmen und es entsprechend seiner Bedürfnisse fördern. Es gibt Kinder, die bedürfen darüber hinaus einer speziellen Aufmerksamkeit, z. B.

 

-      Kinder mit besonderen Begabungen

-      Lernschwache Kinder

-      Kinder mit Lese- Rechtschreibschwäche

-      Kinder mit Schwächen im mathematischen Bereich

-      Kinder mit motorischen Störungen

-      Kinder mit sozialen und emotionalen Auffälligkeiten

 

Es kann sein, dass ein Kind weitergehende Unterstützung braucht. Es wird versucht in enger Rücksprache mit den Eltern Unterstützungsmöglichkeiten zu erschließen (Erziehungsberatung, Einzelfallhilfen, Legasthenieförderung etc.). Bei Bedarf wird an der Schule eine Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfes durch die RIK- Fachkraft durchgeführt. Die Förderung findet dann in enger Absprache zwischen den Lehrerinnen und en Eltern statt.

 

Forder- und Fördermöglichkeiten:

 

In jeder Unterrichtsform können Schülerinnen und Schüler gefördert und gefordert werden.

Da es unterschiedlichste Förderbereiche (s. o.) gibt, die auf unterschiedlichste Persönlichkeitsstrukturen treffen, kann man nicht von der optimalen Methode sprechen.

Wichtig sind zwei Aspekte:

 

-      ein jedes Kind ist einzigartig und hat – im Rahmen unserer Möglichkeiten - das Recht auf individuelle Abstimmung der Förder- und Fordermaßnahmen,

 

-      der Unterricht ist möglichst vielseitig anzulegen, um jedem Kind die Möglichkeit zu bieten, mit zu ihm passenden Methoden zu lernen.

 

Es finden enge Absprachen mit der Sonderpädagogin des RIK statt, die in den Beobachtungs-, Diagnose- und Beratungsprozess mit einbezogen wird.

 

Offene Unterrichtsformen (Tagesplan, Wochenplan, Stationenlernen, Projektarbeit) bieten der Lehrkraft mehr Zeit und Gelegenheit für solche Beobachtungen. Daher sind sie ganz wichtig für die Herausarbeitung eines möglichen Förder- und Forderbedarfes in den oben genannten Bereichen. Die in der Klasse Lehrkräfte müssen entscheiden, welche Förder- und Fordermaßnahmen für ihre Fächer oder eventuell fachübergreifend sinnvoll und durchführbar sind. Nicht zuletzt müssen sie diese sorgsam abgewogenen Maßnahmen umsetzen.

 

Folgende Maßnahmen werden an der Grundschule Bremke durchgeführt:

 

-      Diagnose und Förderung durch die RIK-Lehrerin bei speziellem Förderbedarf in einzelnen Fächern, in Fragen der Konzentration, des Sozialverhaltens und der Selbstwahrnehmung.

 

-      Differenzierte Aufgabenstellung im Klassenunterricht. Die Kinder erhalten Aufgaben auf unterschiedlichen Leistungsniveaus (Bsp.: differenzierte Lesetexte zu Ganzschriften).

 

-      Differenzierte Aufgabenstellungen nach Jahrgangsklassen im Rahmen des Stationenlernens. Die Einteilung ist bewusst durchlässig.

 

-      Differenzierte Aufgabenstellung in der Tages- und Wochenplanarbeit (Bsp.: Menge und Schwierigkeitsgrad der Aufgaben).

 

-      Angebot an Lernkarteien, Lesemöglichkeiten (Leseecken), Computerprogrammen, Tüftleraufgaben und unterrichtsbezogenen Aktivitäten dient der Differenzierung und der selbständigen Arbeit, wenn Kinder schneller als andere fertig sind.

 

-      Durchführung von fächer- und jahrgangsübergreifenden Projekten, in denen starke und schwache Schüler sich entsprechend ihren Neigungen und Möglichkeiten orientieren können. Es hat jeder die Möglichkeit, in einer „starken“ Position zu sein und sich auch neuen Herausforderungen zu stellen.

 

-      Bei Bedarf Durchführung von Sprachfördermaßnahen vor der Einschulung.

 

-      Einrichtung von speziellen Fördergruppen nach Bedarf und personellen Möglichkeiten.

 

-      Selbständiges Lernen auch vor dem Beginn des eigentlichen Unterrichtes an Computerarbeitsplätzen.

 

-      Es findet ein breites Angebot an sportlicher Förderung (vgl. „Konzept zur Bewegungs- und Gesundheitserziehung“) statt. Dort werden Kinder behutsam an ihre Leistungsgrenzen herangeführt (z. B. durch Teilnahme an Wettbewerben und den Erwerb von Leistungsabzeichen).

 

-      Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Bereich der ästhetischen Erziehung. Auch hier findet eine regelmäßige, sehr erfolgreiche Teilnahme an Mal- und Plakatwettbewerben statt. Wir legen Wert auf eine ansprechende Gestaltung der Räume und des Gebäudes.

 

Die Entwicklung eines jeden Kindes wird ausführlich in den von uns verfassten Bögen zur „Individuellen Lernentwicklung“ dokumentiert. Dort werden auch besondere Fördermaßnahmen für Kinder mit auffälligem Lern- und Entwicklungsprofil festgehalten.

 

Die Förderung der Kinder setzt schon im Kindergarten an und soll organisch in der Grundschule weitergeführt werden (vgl. Konzept zum „Brückenjahr“).

 

Die Elternschaft wird engmaschig über die Entwicklung der Kinder informiert durch:

 

-      Elternabende,

-      Elternbriefe,

-      Telefonate,

-      Tür- und Angelgespräche,

-      Einzelgespräche,

-      Feedback zu Leistungen,

-      Präsentation von Ergebnissen des Unterrichts.

 

 

 

Die Grundschule Bremke – Übergänge gestalten

 

Die Grundschule Bremke wird in der Regel für vier Jahre Lern- und Lebensraum der Schülerinnen und Schüler sein. Die Kinder starten ihren institutionellen Bildungsweg meist nicht bei uns. Der Großteil besucht bereits vorher Kindertagesstätten.

Die im Elternhaus begonnen Bildungsprozesse sollen in den Bildungseinrichtungen fortgesetzt werden können. Wir arbeiten an einer stärkeren Verzahnung der pädagogischen Arbeit von Kindertagesstätten und Grundschule, die uns zur Teilnahme am Niedersächsischen Modellprojekt Brückenjahr motivierte.

Eine wichtige Grundlage dafür ist ein sowohl in Kindergarten als auch in Schule anerkanntes und gelebtes Bildungsverständnis. Dabei müssen die spezifischen Bildungsbereiche jeder Institution berücksichtigt werden.

Die Grundschule und der Kindergarten in Bremke haben sich diesbezüglich produktiv ausgetauscht und einander angenähert. So wurden z.B. die Beobachtungsdokumentationen einander angeglichen und Bildungsinhalte besser aufeinander abgestimmt.

Die räumliche Nähe beider Institutionen und die Tatsache, dass die Vorschulkinder des Kindergartens Bremke fast geschlossen unsere erste Klasse besuchen, erleichtert die Zusammenarbeit sehr.

 

Im Brückenjahr nehmen wir die besonderen Herausforderungen, die ein Kind beim Übergang von der Kindertagesstätte zur Schule zu bewältigen hat, ins Auge. Wir wollen erreichen, dass die Vorschulkinder ihren Schuleintritt positiv wahrnehmen, eine „sichere Brücke“ begehen können.

Im letzten Kindergartenjahr hospitiert eine Lehrkraft regelmäßig im Kindergarten, lernt die Kinder kennen und tauscht ihre Beobachtungen mit den Erzieherinnen aus.

Neben dem Hospitieren gestaltet die Lehrkraft selbst einige Vorschulangebote. Die Kinder werden im Umgang mit einer Lehrerin vertraut und persönliche Beziehungen können aufgebaut werden.

Darüber hinaus erachten wir es als besonders förderlich, den Vorschulkindern regelmäßige Angebote in der Schule zu ermöglichen. So kann u.a. das Schulgebäude durch eine Schulhausrallye erfahren werden, die Schulkinder lesen den Vorschülern vor, gemeinsame Sport- und Musikstunden mit den Erstklässlern lassen alte Verbindungen aus der Kindergartenzeit wieder aufleben.

Wir haben ein wichtiges Ziel erreicht, wenn die Vorschüler mit einem Gefühl von Vertrautheit ihrem Schuleintritt entgegen sehen.

 

Den weiteren Übergang, den unsere Schülerinnen und Schüler bewältigen müssen, ist der auf die weiterführenden Schulen.

Dies ist für sie ein großer persönlicher Einschnitt, da die Kinder sehr unterschiedliche Wege einschlagen und sie sich bewusst werden, dass sich ihre sozialen Beziehungen verändern.

Wir beraten Eltern und Kinder frühzeitig im vierten Schuljahr bezüglich der angestrebten Schulform. Dies erfolgt in enger Absprache aller beteiligten Lehrkräfte. Die Beratung und die Schullaufbahnempfehlung klären, in welcher Schulform das Kind voraussichtlich erfolgreich mitarbeiten kann. Dabei werden neben den fachlichen Leistungen, die Lernentwicklung sowie das Arbeits- und das Sozialverhalten während der gesamten Grundschulzeit berücksichtigt.

 

In Groß Schneen wird unseren Schülerinnen und Schülern durch die neu eingerichtete Oberschule ein breites Angebot an Schulabschlüssen ermöglicht. Stellvertretend für eine Schule der Sekundarstufe 1 nehmen an dem Schnuppertag dieser Schule unsere Viertklässler in der Regel geschlossen teil. Die Schulleitungen der CFG und der Grundschule Bremke treffen sich regelmäßig zu Koordinierungsgesprächen.

Darüber hinaus informieren wir die Eltern im Einzelnen über Angebote der Göttinger Schullandschaft und geben entsprechende Informationen weiter.

Neben einer guten inhaltlichen Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen ist es uns wichtig am Ende der vierten Klasse selbstbewusste, eigenständig arbeitende und sozial kompetente Schüler feierlich zu verabschieden.

                    

 

Grundschule Bremke- Lernen braucht Bewegung

 

Dem Niedersächsischen Aktionsplan „ Lernen braucht Bewegung“ wird folgendes vorangestellt:

„Ausreichende Bewegungserfahrungen unterstützen eine gesunde körperliche Entwicklung, stärken das Selbstbewusstsein und schaffen wesentliche Voraussetzungen für die Ausbildung geistiger und sozialer Fähigkeiten.

Wer sich bewegt, aktiviert die motorischen Zentren des Gehirns. Durch sie wird wesentlich beeinflusst, ob und wie nachhaltig Informationen verarbeitet und gespeichert werden. Aber Bewegung macht auch einfach Spaß.

Außerdem fördert sie die Gesundheit und vermittelt wichtige soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Toleranz und auch Regelakzeptanz.“

Diesen Erkenntnissen tragen wir in unserem Schulleben Rechnung. Wir planen vielfältige Bewegungsmöglichkeiten inner- und außerhalb des Unterrichts in den Schulalltag ein.

Im Folgenden ist einiges exemplarisch aufgeführt:

 

-      Außerhalb des Unterrichts regen der Schulhof und die große Schulwiese auf vielerlei Arten zur Bewegung an (Fußball, Basketball, Tischtennis, Klettern, Schaukeln, Renn- und Fangspiele, Spielausleihe mit Stelzen, Einrädern, Seilen, Ballspiele….).

 

-      Fest im Stundenplan angesiedelt sind die Sport- und, für Kl. 3 zusätzlich, die Schwimmstunden.

 

-      Der Unterricht wird durch Bewegungsspiele und -lieder rhythmisiert. Das Einüben von kleinen Tänzen hat einen festen Platz in verschiedenen Fächern.

 

-      In verschiedenen Unterrichtsphasen können die Schüler an Stehplätzen, teilweise auf Teppichen oder an Tischen arbeiten. Die Stühle sind in der Höhe individuell einstellbar und ermöglichen ein bewegungsfreundliches Sitzen. Es wird Wert auf bewegungsfreundliche Freiräume in den Klassenräumen gelegt.

 

-      Unterrichtsmethoden wie das Arbeiten an Stationen erhöhen die Bewegungsmomente des Einzelnen. Darüber hinaus können oftmals unterrichtliche Inhalte „bewegt“ erarbeitet und gefestigt werden, z.B. das Lernen von Gedichten, Standbilder im Deutsch- und Religionsunterricht, Geometrie.

 

-      Die Schule nimmt an vielen sportlichen Wettkämpfen und Aktionen teil. Insbesondere der Frühjahrsvolkslauf erfreut sich bei Kindern, Eltern und Lehrerinnen großer Beliebtheit. Dort wurden wir mehrfach als „Aktivste Schule“ ausgezeichnet.

 

-      Ausflüge führen uns in die umgebende Landschaft (Bischhausen, Ischenrode, Gleichen, Hurkutstein), zum Schlittschuhfahren (Hardenberg) und Klettern (Solling).

 

-      In die jährlichen Projektwochen sind Bewegungseinheiten fest eingeplant. Die Projektwoche 2012/13 war ganz dem Thema „Sport und Spiel“ gewidmet.

 

-      Einige der Lehrerinnen kommen so oft wie möglich mit dem Fahrrad zur Schule und leben somit ein „bewegungsfreundliches Leben“ vor.

 

 

 

Die Grundschule Bremke – Raum für Kreativität

 

Die Hinführung der Kinder zur Kunst und die Entwicklung der kindlichen Kreativität ist uns ein Anliegen. Darüber hinaus schätzen wir als Erwachsene die Möglichkeit der Entfaltung eigener Ideen und Ausdrucksformen. An der Grundschule Bremke gibt es reichlich Raum, Zeit und Akzeptanz in kreative Prozesse einzutauchen. Dies gilt für jeden einzelnen, aber auch für Aktionen der einzelnen Klassen und Gruppen und die ganze Schulgemeinschaft.

 

-      Bei der Raumgestaltung wird sowohl Wert auf eine funktionale Ausrichtung als auch auf das Ausschmücken mit Schülerarbeiten gelegt.

-      Die regelmäßige Teilnahme an Mal- und Filmwettbewerben ist Teil des Schulprogramms. (vgl. Übersicht).

-      Fortbildungen im ästhetischen Bereich sowohl der Lehrkräfte als auch der pädagogischen Mitarbeiterinnen tragen zu einer Professionalisierung bei und sind ein Ideenfundus. (vgl. Qualifizierungskonzept)

-      Kollegiale Treffen zur Kreativitätsschulung (Tonköpfe, Improtheater, Drucktechniken)

-      Gestalterische Aufgaben fließen in verschiedene Fächer ein. (vgl. Curricula)

-      Kinder können im Unterricht und in den Nachmittag-AGs eigene Gestaltungsideen einbringen.

-      Es finden regelmäßig besondere Projekte statt: Engelprojekt, Da Vinci-Projekt, Filzen.

-      Das Nachmittagsangebot bietet ein breites Spektrum an AGs mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten: Kreativwerkstatt, Handarbeiten, Filzen, Holzwerkstatt, besondere Bilder malen …

-      Die Gesamtkonferenzen werden durch kreative Einschübe aufgelockert (Gemeinschaftsbild malen, gefühlte Bilder weitergeben…).

-      In den Projektwochen entfaltet sich das kreative Potential der ganzen Schulgemeinschaft zu verschiedensten Themen:

  • Zirkus 2005
  • Handwerk 2006
  • Steine 2007
  • Medien 2008
  • Natur pur 2009
  • Die Farben Afrikas 2010
  • Wasser 2011
  • Mittelalter 2012
  • Spiel und Sport 2013
  • Theater 2014
  • Tierisch gut 2015
  • Märchen 2016.

Die Grundschule Bremke – Lernen mit Methode, Lernen von Methoden

 

Kinder erleben die Welt ganzheitlich. Für sie ist die Welt nicht in einzelne, klar voneinander getrennte Bereiche – „Fächer“ gegliedert, sondern alle natürlichen, sozialen und individuellen Phänomene sind ineinander verwoben. Die Grundschule Bremke versucht dem kindlichen Erfahrungsansatz gerecht zu werden, indem so oft wie möglich diese Fächergrenzen aufgehoben und deren Inhalte miteinander verknüpft werden.

 

Wir Lehrerinnen legen großen Wert auf Methodenvielfalt, um verschiedenen Lernzugängen der Kinder und den Anforderungen an kompetenzorientiertes Lernen in den einzelnen Fächern gerecht zu werden.

Es wird bewusst nicht zuerst Frontalunterricht, dann Partnerarbeit, dann Gruppenarbeit, dann Tagesplan, dann Wochenplan, dann Freiarbeit und dann Projektarbeit eingeführt. Alles ist vom ersten Schuljahr an da. Vorhandene Kompetenzen, die im häuslichen Umfeld, beim Sport und im Kindergarten erworben wurden, werden aufgegriffen und konsequent fortgeführt. In den vier Grundschuljahren werden diese durch immer wiederkehrende Anwendung gefestigt und ausgeweitet, wie es dem jeweiligen Entwicklungsstand des einzelnen Kindes und der Gesamtgruppe entspricht.

 

Auch in einem kleinen Kollegium wie dem unseren gibt es die vielfältigsten Erfahrungen und Schwerpunkte in der Methodik. Durch gegenseitigen Austausch, Hilfestellung und gemeinsame Projekte können wir erreichen, dass der eigene Handlungsspielraum weiter und damit vielfältiger wird. Es wird insgesamt eine Öffnung des Unterrichtes angestrebt, wie es die Pädagogik mit Worten wie „kindzentrierter Unterricht“, „selbst lernen“ und „lernen als aktiver Prozess“ beschreibt. Durch das offensive Umgehen mit den Grenzen und Möglichkeiten einer jeden Methode machen wir wertvolle Erfahrungen, die unser weiteres pädagogisches Handeln bestimmen können.

 

Eltern haben oft andere Erfahrungen in der eigenen Schulzeit gesammelt, die sich nicht 1:1 auf den heutigen Kontext übertragen lassen. Daher ist das Informieren der Elternschaft über in den Klassen angewendete Methoden wichtig, damit diese mit der Zielsetzung vertraut werden und Sicherheit erhalten. Diese Information geschieht auf Elternabenden. Eltern haben die Möglichkeit in der Schule zu hospitieren und werden in die Durchführung von Unterrichtsvorhaben mit einbezogen. Die Lehrerinnen sind grundsätzlich bereit, die Methoden zu erklären und auch infrage stellen zu lassen. Die pädagogische und fachliche Verantwortung liegt bei der einzelnen Lehrkraft und der Schule.

 

Diese Transparenz und Offenheit führt zu einer hohen Akzeptanz unter der Elternschaft für die Arbeit der Schule.

 

Einzelheiten zu den konkreten Methoden und der Begrifflichkeit ist im Methodenkonzept der Grundschule Bremke dargelegt.

"Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen."

Martin Luther

(1483-1546)

Dt. Theologe und Reformer

 

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